Maria Furtwängler

Maria Furtwängler

Maria Furtwängler-Burda wurde am 13. September 1966 in München als Maria Furtwängler geboren (Sternzeichen: Jungfrau)

Frühe Jahre

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Die Tochter des Architekten Bernhard Furtwängler und der Schauspielerin Kathrin Ackermann ist die Großnichte des Dirigenten Furtwängler. Sie hat noch zwei ältere Brüder.

Die musisch begabte Maria Furtwängler, die auch Klavier spielt und eine Gesangsausbildung hat, wurde von ihrer Mutter in Schauspiel unterrichtet. Schon im Alter von nur acht Jahren stand sie für den Film „Zum Abschied Chrysanthemen“ erstmals vor der Kamera.

Neben einem Studium der Medizin nahm sie weiter Schauspielunterricht. 1996 wurde sie promoviert und arbeitete als Ärztin in München. Sie wandte sich aber schon bald wieder der Schauspielerei zu.

Höhepunkte der Karriere

Bekanntheit erlangte sie Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre in der TV-Serie „Die glückliche Familie“ an der Seite von Maria Schell, Siegfried Rauch und ihrer Mutter Kathrin Ackermann. Beachtung fanden unter anderem 1999 das Melodrama „Dir zu Liebe“, 2000, „Die achte Todsünde – Gespensterjagd“ und 2010 der ZDF-Zweiteiler „Schicksalsjahre“.

Seit 2002 mimt sie im „Tatort“ des ARD Kommissarin Charlotte Lindholm, die in Niedersachsen auf Verbrecherjagd geht. Auch hier wird sie wieder von ihrer Mutter, diesmal in der Rolle der Mutter, unterstützt. Laut eigener Aussage will sie diese Rolle nur mehr einmal im Jahr verkörpern und sich mehr dem Theater und dem Schreiben von Drehbüchern zuwenden.




Privates und Soziales

Ehepaar Burda-Furtwängler

1991 heiratete Maria Furtwängler den 26 Jahre älteren Verleger und Medienzar Hubert Burda, den sie im Alter von 19 Jahren kennengelernt hatte. Sie haben einen Sohn und eine Tochter. Gelegentlich gibt es Gerüchte über angebliche Affären. Eine diesbezügliche Frage konterte sie einmal mit dem durchaus witzigen Statement, dass sie hoffe, dass man ihr Seitensprünge andichte und dass sie „angeblich sogar mal was mit meinem Mann gehabt haben soll“.

Im Zuge der Gerichtsverhandlung wegen Bestechung und Bestechlichkeit gegen Ex-Bundespräsidenten Wulff und seinen mitangeklagten Freund, den Filmproduzenten David Groenewold, standen sie und ihr Mann 2012 wegen eines Treffens mit Wulff auf dem Oktoberfest als Zeugen vor Gericht. Die Schauspielerin ließ keinen Zweifel daran, dass sie – wie viele andere – den Prozeß für eine Farce hielt. Wulff wurde freigesprochen.

Maria Furtwängler ist bekannt für ihr soziales Engagement und bekleidet zahlreiche Ämter. Sie setzt sich vor allem für den Kampf gegen Krebs und Gewalt gegen Kinder ein und für die Bekämpfung von Krankheit und Armut in der Dritten Welt ein. Sie ist auch bei Hilfseinsätzen in Krisengebieten im Ausland anzutreffen.

2003 wurde ihr für das Engagement bei der Hilfsorganisation „Ärzte für die Dritte Welt“, deren Schirmherrin sie ist, das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Auch für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera und der Romy.

Aus der Öffentlichkeit hält sich Maria Furtwängler, die laut eigener Aussage elegante Abendoutfits nicht so sehr schätzt, weitgehend zurück. Zu ihren vielbeachteten Auftritten auf dem sozialen Parkett gehört vor allem die von ihr geleitete und moderierte, alljährliche Verleihung des „Bambi“ aus dem Hause Burda.

Mehr zu Maria Furtwängler bei Wikipedia
Maria Furtwängler – ihre Homepage

(Quelle Bilder: krmPRODUCTS, Amazon)