Letizia von Spanien

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Letizia von Spanien wurde am 15. September 1972 in Oviedo in Asturien in Spanien als Letizia Ortiz Rocasolano geboren (Sternzeichen: Jungfrau).

Die Tochter eines Journalisten und einer Krankenschwester hat noch zwei jüngere Schwestern, Telma und Erika, die sich im Alter von 31 Jahren 2007, vermutlich wegen Depressionen, das Leben nahm. 2013 erschien mit „Adiós, Princessa“ ein peinliches Enthüllungsbuch ihres Cousins David Rocasolano, der intime Details der königlichen Familie offen legt und Kritik an der Prinzessin und der Monarchie äußert.

letizia-in-mexikoSie wuchs in Asturien an der Biskaya-Küste auf und moderierte bereits mit 11 Jahren eine Radiosendung in ihrem Geburtsort Oviedo. Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften in Madrid reiste sie nach Mexiko und war journalistisch für verschiedene Zeitungen, für die spanische Nachrichtenagentur EFE und auch für die Fernsehsender Bloomberg, CNN+ sowie den spanischen TVE tätig.

1998 heiratete sie standesamtlich den Literaturprofessor Alonso Guerrero – die Ehe dauerte nur ein Jahr. Da die beiden nicht kirchlich getraut wurden, war ihre spätere kirchliche Heirat mit Kronprinz Felipe trotz Scheidung statthaft.

letizia-tvIm November 2002 lernte sie den spanischen Kronprinzen Felipe kennen, ein Jahr später wurde die Verlobung bekanntgegeben. Ihr sehr bürgerlicher Hintergrund und die Tatsache, dass die selbstbewußte, geschiedene Letizia ihrem Verlobten ins Wort fiel, hatte zur Folge, dass es massive Kritik an dieser Verbindung gab, vor allem in Adelskreisen und von Seite des Königs. Die künftige Schwiegermutter, Königin Sofia, nahm die Braut unter ihre Fittiche und erteilte Letizia in den darauf folgenden Monaten eine royalen Ausbildung.

Die Hochzeit fand 22. Mai 2004 in der Almudena Kathedrale in Madrid statt.

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2005 kam ihr erstes Kind, Infantin Leonor, zur Welt, zwei Jahre später Infantin Sofía.

2008 unterzog sich Letizia einer Nasenoperation, laut Palast waren gesundheitliche Gründe dafür relevant. Ihre übertriebene Schlankheit sorgt ständig für mediales Interesse.

2010 erschien das Buch „Letizia Ortiz – eine Republikanerin am Hof von Juan Carlos I.“ von Isidre Cunill Sanz, das Details aus Letizias wilder Vergangenheit enthüllte, unter anderem den Konsum von Drogen sowie eine vermeintliche Abtreibung – Beweise dafür gab es aber nicht.

Letizia widmete sich bis 2014 an der Seite ihres Mannes als Kronprinzessin der Öffentlichkeitsarbeit im Interesse des Landes. Seit dem Rücktritt ihres Schwiegervaters Juan Carlos im Alter von 77 Jahren und mit Tränen in den Augen, ist sie die neue Königin von Spanien. Die Krönung von Felipe fand am 19. Juni 2014 statt – ohne die Anwesenheit des alten Monarchen. Die erste Auslandsreise führte das Köngispaar zu Papst Franziskus nach Rom.

In der Beliebtheitsskala rangiert Letizia noch hinter Ex-König Juan Carlos nur an 4. Stelle (2014). Grund dafür ist unter anderem, dass sie stets ein wenig unterkühlt wirkt. Herzlichkeit und Charme fehlen ihren Auftritten, trotz eleganter Outfits. Auch die Nasenoperation, eine angebliche Kinnkorrektur, ihre Magersucht, mancher heftige Krach mit ihrem Ehemann und gelegentliche Auseinandersetzungen mit Paparazzi tragen nicht zu ihren Sympathiewerten bei.

Zu den Familienmitgliedern wie ihrem Schwiegervater, der durch eine Elefantenjagd und zahlreiche außereheliche Affären für Negativ-Schlagzeilen sorgte oder ihrer Schwägerin Christina, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin in Korruptionsverdacht geriet, hat sie ein distanziertes Verhältnis und nimmt ihnen die Rufschädigung der Bourbonen-Familie übel.

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Laut Wikipedia hatte die königliche Familie 2014 ein Budget von 7,8 Millionen Euro zu Verfügung, worin die Kosten für Dienstreisen, -fahrzeuge, Sicherheitsmaßnahmen und Gebäudeinstandhaltungen nicht enthalten sind. Davon erhält Letizia rund 102.000 Euro: 49.000 Euro als Gehalt und 53.000 Euro für repräsentative Aufgaben.

LETIZIA VON SPANIEN: AUS DER NÄHE


(Quelle Bilder: krmPRODUCTS, Amazon)

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